Vom Ballon zur Luftbrücke

16.04.2005-31.12.2010
Ausstellung
Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin


Die neue Dauerausstellung folgt in insgesamt neun Ausstellungsbereichen chronologisch der Entwicklung der Luftfahrt in Mitteleuropa. Der Schwerpunkt liegt auf Deutschland. Thematisiert wird die Zeitspanne von den ersten Ballonaufstiegen in den 1780er bis zur Entwicklung der Luftfahrt in den beiden deutschen Staaten in den 1960er Jahren.

Die Ausstellung nimmt Bezug auf die Rolle der Luftfahrt in beiden Weltkriegen. Der Bereich zum Thema "Luftfahrt im Dritten Reich" stellt den Krieg und besonders den Luftkrieg als zentralen Aspekt der nationalsozialistischen Politik dar. Gleichzeitig wird sichtbar, wie die Nationalsozialisten die Faszination des Fliegers für ihre Zwecke nutzten, wie ihre Kriegspolitik die Luftrüstung prägte und wie schließlich der Luftkrieg in voller Härte gegen Deutschland zurückschlug. Unter den zehn ausgestellten Flugzeugen befinden sich Raritäten wie die Messerschmidt Bf 100 F, das Wrack eines Junkers Ju 87 Sturzkampfbombers sowie eine Junkers Ju 88 G-1. Weitere Objekte beleuchten die Luftfahrttechnik bis hin zur Übernahme einzelner Entwicklungen durch die Alliierten (z. B. Pfeilflügel und Stahlantrieb).

Das DTM lädt am 16. April 2005 ein zu einem Tag der Offenen Tür mit buntem Programm. Weitere Informationen unter Tel. 030.90 25 40.

Bild: Gail Halvorsen. Bekannt wurde der amerikanische Luftbrückenpilot Gail Halvorsen, Jahrgang 1920, durch seine Idee für die sogenannte "Operation Little Vittles". Während der Berliner Blockade (1948-1949) versorgte er die Kinder aus der Luft mit Schokolade und Süßigkeiten, die er an Taschentüchern aus seinem Flugzeug abwarf. Foto: DTMB.

 
Eintritt: 4,50. Ermäßigt 2,50, Gruppe 3,00 p.P..