Käte Frankenthal, Stadtverordnete der SPD



 

Verfolgte Berliner Politiker

Das Berliner Rathaus präsentiert zum Themenjahr eine Ausstellung des Aktiven Museums über von den Nationalsozialisten verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitglieder.
 
In einer Kombination von biographischen und historisch-chronologischen Ausstellungstafeln wird auf individuelle Schicksale einzelner Stadtverordneter und Magistratsmitglieder sowie auf die Geschichte Berlins in der Weimarer Republik und der NS-Zeit eingegangen. Dabei vermitteln ausgewählte Biographien ein Bild der umfassenden, vielfältigen Verfolgungsgründe - von der Mitgliedschaft in einer der verbotenen Parteien und Organisationen über die Verfemung aus "rassischen" Gründen oder der Diskriminierung wegen ihrer Lebensweise bis zur Bestrafung von NSDAP-Abgeordneten wegen Korruption.

Zur Ausstellung erscheint ein Gedenkbuch des Veranstalters Aktives Museum mit Unterstützung des Landesarchivs Berlin. Es enthält Texte und Bilder der Ausstellungstafeln, Biographien der 333 verfolgten Stadtverordneten und vertiefende Aufsätze über einzelne Stadtverordnete und Gruppen von Stadtverordneten in Verbindung mit der Berliner Geschichte, der Stadtverordnetenversammlung, des Magistrats sowie exemplarische Debatten der damaligen Zeit.

Bild: Die Stadtärztin Käte Frankenthal (1889-1976) war von 1925-1931 Stadtverordnete der SPD. 1933 floh sie über mehrere Zwischenstationen in die USA, wo ihr ein Neubeginn gelang. Sie starb im Alter von 87 Jahren in New York. Quelle + Foto: Käte Frankenthal: Jüdin, Intellektuelle, Sozialistin. Lebenserinnerungen einer Ärztin in Deutschland und im Exil. Frankf./M. 1985.

Vor die Tür gesetzt - Im Nationalsozialismus verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitglieder
01.10.-30.11.2005

Berliner Rathaus, Berlin
Rathausstraße
10178 Berlin
Tel. 030.9026-0
Täglich 8-18 Uhr (außer bei Veranstaltungen)




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